Die Fujifilm X-Pro2

Fujifim hat nach der legendären X-Pro1 einen Nachfolger, ein neues Flagschiff. Die Fujifilm X-Pro2 ist eine Digital Single Lens Mirrorless Kamera, auch als spiegellose Systemkamera bezeichnet.

Sie grenzt sich mit ihrem Namen gegen die Spiegelreflex ab. Die Fujifilm besitzt einen umschaltbaren optischen Sucher, der hauptsächlich für die Motivsuche gedacht ist und einen elektronischen Sucher, der das fertige Bild zeigt. Mit 2,4 Millionen Subpixel einer Wiederholrate von 85 wird das Bild auf dem drei Zoll Display mit seiner Auflösung von messerscharf.

Sieht ziemlich retro aus, ist aber auf dem neusten Stand der Technik.
Sieht ziemlich retro aus, ist aber auf dem neusten Stand der Technik.

Die Kamera ist mit dem Magnesiumgehäuse vollständig gegen Staub geschützt sowie gegen senkrecht fallendes Tropfwasser. Damit ist sie auch outdoor ein zuverlässiger Begleiter. Sie bietet mit den vielen Direkttasten und Einstellrädern den Anreiz zum Spielen. Besonders gelungen ist die Kombination des Verschlusszeiten- und ISO-Rades, das zu einem einzigen verschmolzen ist. Für die Belichtung drückt man in der Mitte auf den Knopf. Mit Verschlusszeiten bis 1/8000 Sekunden lassen sich perfekte Sportaufnahmen schießen. Für die Lichtempfindlichkeit muss das Rad leicht angehoben und gedreht werden. Den eingestellten Wert liest man im Fenster des Rades ab.

Die X-Pro2 Hat einen neuen CMOS Sensor, den X-Trans-CMOS III. Es ist der erste APS-C-Sensor, der die neue Kupfertechnologie einsetzt. Er erhöht neben dem Standard-ISO-Wert auch die Auflösung auf 24 Megapixel. Mit dem neuen Sensor kommt auch ein neuer, knack scharfer Autofokus mit 273 Messfeldern. Mit dem Mini-Joystick rechts neben dem Bildschirm lässt sich der Messpunkt verschieben. 169 Messfelder sitzen in der Mitte. Wer es einfacher haben will, schaltet die X-Pro2 auf 77 Messfelder um mit größeren Abständen der Felder. Vorn liegt ein kleiner Hebel, der einen kleinen Bildschirm rechts unten aktiviert und zuerst das ganze Bild anzeigt und dann eine Vergrößerung von 100 oder 250, oder 600 Prozent der Bildmitte und so eine optimale Schärfekontrolle erlaubt. Bei sich bewegenden Motiven führt der Autofokus die Schärfe genau nach. Dabei macht die Fujifilm acht bis zehn Serienbild pro Sekunde. Ohne Nachführung kommen konstant acht Bilder pro Sekunde. Bilder lassen sich in SD-Karten in zwei Schächten speichern, beispielhaft im ersten die RAW und im zweiten die JPEGs.

Die X-Pro2 verzichtet bringt bei den Videos keine 4K-Auflösung. Mit maximal 1920 x 1080 Pixel kommen Bilder in Full-HD-Auflösung sowie maximal 60 pro Sekunde auf. Der neue Prozessor X Pro mit viermal mehr Rechenleistung als der Vorgänger hat eigentlich genügend Power für 4K-Videos. Vielleicht liefert Fujifilm eine solche Funktion per Update nach. Mit einer neuen Camera Remote App kann man nun auch Kameras wie die Fujifilm X-Pro2 mit einem Smartphone oder Tablet fernsteuern sowie Daten empfangen. Die überzeugende Kamera ist bereits seit Februar 2016 fuer knapp 1.700 Euro im Handel. Die Mischung zwischen klassischer Bedienung im Retro-Design und aktueller Technik ist optimal gelungen. Wer keine Lust hat, Einstellungen selbst vorzunehmen, schaltet einfach in den Automodus um und lässt die Kamera entscheiden.
Mit der Fujifilm X-Pro2 gibt es Bilder in exzellenter Schärfe, Tiefe und Brillianz.

Vorteile:
– Exzellente Bildqualität, selbst bei wenig Licht
– Flüssiges, hohes Tempo
– Umschaltbarer optischer und schneller, elektronischer Sucher
– WLAN integriert
– Staubdichtes und Tropfwasser geschütztes Gehäuse

Nachteil:
– keine 4K Videos

Hier nun eine kleine Galerie mit Fotos, geschossen mit der X-Pro2:

Fotos: © Heiner Hänsel
Über Werner Troeder 2 Artikel
Werner Troeder lebt seit vielen Jahren auf Jamaika und fotografiert mit Leidenschaft.

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